Antal Lux








 

Antal Lux (* 18. April 1935 in Budapest) ist ein ungarisch-deutscher Künstler.
Nach seiner Flucht während des Aufstands 1956 in Ungarn nach Deutschland studierte er von 1960 bis 1965 Malerei und Grafik an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart und betätigte sich als Maler und Grafiker. Seit seiner Übersiedlung nach West-Berlin im Jahr 1971 widmet er sich der Arbeit mit dem Medium Film, später der Videokunst und seit Mitte der 1990er-Jahre auch der Computergrafik.



Er partizipiert und lebt in der Welt, die er beobachtet und beschreibt und ist daher als Person nie aus seinen Werken weg zu subtrahieren, denn sie sind nie absolut und objektiv zugänglich, sondern immer beobachter-relativ. Und auch, wenn alle seine Aktivitäten und Gesten in parallelen Medien und Techniken scheinbar nebeneinander hergehen, so sind sie doch letztendlich der Ausdruck von verschiedenen Facetten im Mosaik der unteilbaren Künstler-Persönlichkeit Antal Lux, der trotz oder gerade wegen seines breiten reifen Werkes die Frische des experimentellen Zugangs und damit der immer währenden Herausforderung bewahrt hat. Seinen Arbeiten liegt kein Plan im Sinne eines Schemas zugrunde, aber ein Plan im Sinne einer erfindenden Schöpfung. 
Heiko Daxl, 1994


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